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UND

 

17. & 18. Oktober 2024

Carl Orff Institut, Frohnburgweg 55, 5020 Salzburg

Leitideen – Performance UND

UND- was soll das eigentlich heißen ?


UND steht für viele Schichten des Erlebens UND für die vielfältigen Perspektiven

Diese Studie, als Community-Projekt konzipiert, vereint die kreative Auseinandersetzung von Menschen unterschiedlicher Hintergründe, Geschlechter und Altersgruppen. In verschiedenen Konstellationen entstand Raum für gemeinschaftliches Erleben, aus dem authentisches Material für die Choreografie entwickelt wurde.

Die tänzerische Umsetzung wird von Studierenden des Orff-Instituts gestaltet. Die Choreografie ist bewusst so aufgebaut, dass jede*r mit den eigenen Fähigkeiten und der individuellen Bewegungsqualität sichtbar wird und die persönliche Ausdruckskraft im Einklang mit dem Gesamtbild zur Geltung kommt.

Es vereinen sich die Inhalte der EMTP – Musik, Sprache und Bewegung - in einer künstlerischen Performance. Um elementare Anteile in der Performancekunst zu bewahren, dient die Improvisation in der Musik, sowie auch im Tanz als Mittel, um aus dem Moment zu schöpfen und das Unerwartete einzuladen, um zu Lernen spielerisch mit Herausforderungen umzugehn.

Wir laden ein, der Empfindsamkeit Raum zu geben. Wir alle teilen denselben Ursprung und zeigen uns in unserer natürlichen, unverstellten Form. Ob Freude oder Schmerz – wenn wir dies teilen und gehört und akzeptiert werden, entsteht Kontakt, Mitgefühl und Gemeinschaft. In dieser Verbundenheit können wir Empfindsamkeit als Ressource anerkennen und unsere Verletzlichkeit als transformative Kraft erfahren.

Das Nacktsein, ist ein roh sein und soll als Ausdruck von Stärke erlebt werden – jenseits von Konditionierten, Sexualisierten oder idealisierten Blicken. Im Fokus steht das Erkennen der Vielfalt von Körperformen und die Entwicklung eines achtsamen, wertfreien Umgangs, fern von Vergleichen.

UND steht für einen viel Größeren Prozess, als das was gezeigt und benannt werden kann und möchte

UND ist auch eine Frage: UND was sieht du darin?

UND Ausstellung

Mit dieser Ausstellung lade ich dazu ein, tiefer in den Schaffensprozess der Performance einzutauchen und die Thematik in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Debbova durch weitere Medien künstlerisch umzusetzen.

Durch die Gruppenprozesse des Foto-Shootings und der Gipsabdrücke von Körperstellen haben wir Erlebnisräume eröffnet, die in bildnerischen Kunstprozessen umgesetzt wurden. Die Ergebnisse wurden schließlich in einer Komposition vereint, die in Koexistenz mit dem Raum der Universität sichtbar wird.

Das Bedürfnis nach Gemeinschaft – sich akzeptiert und sicher zu fühlen sowie die notwendige Unterstützung zu erhalten – schafft den Raum, auch tiefere und intimere Themen zu teilen. Durch körperliche Erfahrungen können innere Themen bearbeitet und neue Ausrichtungen gefunden werden.

Es braucht eigene Erfahrungen, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Deshalb war es unser Ziel, vielfältige Impulse zu setzen, die helfen, die Verbindung zu natürlichen Rhythmen zu stärken. Der Atemrhythmus, der Wechsel von Tag und Nacht und andere natürliche Zyklen spiegeln grundlegende menschliche Bedürfnisse wider. Indem wir uns mit diesen Rhythmen verbinden, finden wir Antworten und Lösungen für die Herausforderungen unseres Lebens. Sie bieten uns Orientierung, wie wir das Gleichgewicht zwischen Streben und Ruhe in unserem Alltag besser herstellen können.

Die Ausstellung thematisiert die Natürlichkeit und Ästhetik des nackten Körpers in Verbindung mit der natürlichen Umgebung.
Sie lädt dazu ein zuzulassen, das eigene Erleben zu beobachten, zu hinterfragen und vielleicht sogar zu teilen. Denn Kunst macht nur dann Sinn, wenn sie etwas in uns auslöst, uns zur Auseinandersetzung anregt und uns wachsen lässt.

Das Ziel ist es, mehr Freiheit und Selbstermächtigung durch Vertrauen in das eigene Potenzial und das Erleben von Gestaltungskraft zu fördern. Wir setzen uns bewusst mit uns selbst auseinander, erkennen, was wir brauchen, und umgeben uns mit Menschen und Dingen, die uns gut tun. Dabei erkennen wir Empfindsamkeit als Ressource an und übernehmen Verantwortung für unser Handeln

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